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Der kleine Horrorladen

Am 31. Mai feiern wir die Premiere eines einmaligen Ereignisses in Igstadt. Das Scheunentheater präsentiert die Musical-Produktion "Der kleine Horrorladen" von Ashman & Menken, die weltweit bisher 700 Millionen ZuschauerInnen begeistert hat.

Ein für unsere kleine Bühne in vielerlei Hinsicht noch nicht da gewesenes Spektakel. Was erwartet Sie? Ein Wirbel an witzigen Einfällen, fetziger Musik und irren Typen: drei singende Motown-Girls, ein sadistischer Zahnarzt, ein masochistischer Patient, eine Chinesin, ein durchgeknallter Radiomoderator, dubiose Geschäftemacher, schräge Vögel und zu guter Letzt ein wirklich bemerkenswertes Exemplar von Pflanze.

Das Ganze war eine Riesenherausforderung an Bühnenbau und -technik, vor allem im Hinblick auf unsere beengten räumlichen Verhältnisse! Das hat das Scheunentheater veranlasst, weitere kompetente Bühnenbauer, Licht- und Tontechniker mit ins Team zu holen. Allein schon die Gestaltung des Bühnenbilds und der Bau der Pflanze Audrey II erforderten neben der künstlerisch-kreativen Kompetenz handwerkliches Geschick und - jede Menge Manpower!

Die Story des Musicals ist schnell erzählt. Es ist die Geschichte von Seymour Krelbourn, einem tollpatschigen Angestellten in einem kleinen Blumengeschäft in der Vorstadt. Da der Laden schlecht läuft, will sein Besitzer Mr. Mushnik Seymour entlassen, um Kosten zu sparen. Da hat das naive "Blondchen", die Angestellte Audrey, in die Seymour unsterblich verliebt ist, eine, wie sie meint, glänzende Idee! Seymour soll die merkwürdige neue Pflanze, die er in während einer totalen Sonnenfinsternis von einer Chinesin gekauft hat, ins Schaufenster stellen. Das würde die Kunden anlocken! Missmutig räumt Mushnik ihm eine Woche Frist ein, in der sich herausstellen muss, ob seine Pflanze tatsächlich den Betrieb vor dem Ruin retten kann. Die Pflanze – Seymour nennt sie nach seiner heimlichen Liebe „Audrey II“ - wird tatsächlich zu einer sensationellen Attraktion im Viertel und bringt viele neue Kunden in den Laden. Allerdings beginnt die Pflanze zu kränkeln und lässt schlapp die Blätter hängen. Was tun? Durch einen Zufall findet Seymour heraus, wie er den Prozess des Verwelkens aufhalten kann: Er füttert die Pflanze mit seinem eigenen Blut. Zunächst nur ein paar Tropfen, doch der Appetit der Pflanze nach Blut wächst und wird unersättlich. Das Verhängnis nimmt seine Lauf ...*


Wir drücken uns alle erdenklichen Daumen für ein gutes Gelingen und wünschen Ihnen einen vergnüglich-gruseligen Abend im kleinen, aber feinen Igstadter Scheunentheater!

* Hier ein Hinweis in eigener Sache: Man sollte sich zur eigenen Sicherheit vom Bühnenrand  fernhalten.

 

Der kleine Horrorladen – das Musical
Englischer Originaltitel: „Little Shop of Horrors“
Komponist: Alan Menken
Librettist: Howard Ashman
Uraufführung: 6. Mai 1982 in New York
Deutsche Erstaufführung: 6. Mai 1986  
Vorlage:  B-Film Kleiner Laden voller Schrecken von Roger Corman aus dem Jahr 1960.
In Deutschland zählt das Stück zu den am häufigsten aufgeführten Musicals ohne festen Spielort. Der 1986 gedrehte Film Der kleine Horrorladen von Frank Oz basiert auf dem Musical.

Das Scheunentheater-Ensemble